Universität Hamburg

Meteorologisches Institut

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Technische Meteorologie

Struktur der Abteilung

Die Technische Meteorologie konzentriert sich auf die Untersuchung mikro- und mesoskaliger atmosphärischer Prozesse und Phänomene unter Einschluss von Transportvorgängen und chemischen Umsetzungen. Sie arbeitet auf dem Grenzgebiet zwischen Meteorologie und Ingenierwissenschaften. Sie betreibt Europas modernsten und größten Grenzschichtwindkanal, entwickelt numerische Modelle und ist bestrebt, wissenschaftlich abgesicherte, direkt einsetzbare Lösungen für die vielfältigen Probleme der Praxis bereitzustellen.

Die Abteilung gliedert sich entsprechend der genutzten Methoden in die Arbeitsgruppen

Leiterin: Prof. Dr. Heinke Schlünzen 

Leiter: Prof. Dr. Bernd Leitl

Derzeitige Arbeitsschwerpunkte

  • Entwicklung eines aufeinander abgestimmten Systems numerischer Modelle, das von der regionalen (z.B. Europa) bis zur lokalen Skala (z.B. Stadtgebiete) anwendbar und für Zwecke des Klima- und Umweltschutzes geeignet ist.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen ZMAW-Instituten mit dem Ziel, ein integratives mesoskaliges Ozean-Atmosphärenmodell zu ent-wickeln.
  • Vorbereitung von Naturmesskampagnen sowie Verallgemeinerung und Interpretation der dabei gewonnenen Ergebnisse durch systematische und unter sorgfältig kontrollierten Randbedingungen durchgeführte Windkanal-Modellversuche.
  • Qualitätssicherung von Modellen durch Entwicklung von Evaluierungsstrategien und die Erzeugung von systematisch aufgebauten Datensätzen.
  • Entwicklung konkreter Handlungsanweisungen zum Vollzug von Verordnungen und Gesetzen aus dem Immissions- und Klimaschutz.

Darüber hinaus waren und sind die leitenden Wissenschaftler der Technischen Meteorologie an mehreren COST-Aktivitäten beteiligt, über die Forschungsarbeiten europäisch koordiniert werden.

Details zu den Arbeitsgruppen werden auf den Seiten der Gruppen gegeben.