V. Warum ausgerechnet in Hamburg?
Das Meteorologische Institut der Universität Hamburg bildet einen Teil eines ganzen Atmosphären- und Klimaforschungsclusters (Knotenpunkt). Neben dem Max-Planck-Institut für Meteorologie hat auch das Deutsche Klimarechenzentrum seinen Sitz im Bereich des Geomatikums (Bundesstraße/Ecke Beim Schlump). Dieses bietet die Rechenkapazität für die meisten deutschen Klimaforschungsinstitute und weite Teile der deutschen Erdsystemforschung.
Zusammen mit mehreren Universitätsinstituten ist das Meteorologische Institut Teil des Centrum für Erdsystemsforschung und Nachhaltigkeit (CEN). Darüberhinaus ist das Meteorologische Institut in das Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) integriert, dem neben vielen Universitätsinstituten des CEN auch das Max-Planck-Institut für Meteorologie angehört. Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geestacht ist assoziertes Mitglied des ZMAW. Für die Zukunft wird angedacht, die erdgebundenen Wissenschaften stärker einzubinden und so zu einem Zentrum für Erdsystemforschung zu gelangen.
Neben der Zusammenarbeit im ZMAW spricht für ein Studium der Meteorologie in Hamburg auch die Vielzahl der im Meteorologischen Institut vertreten Forschungsrichtungen: Grenzschicht- und Polarmeteorologie, Bodengebundene und Satellitengetragene Fernerkundung, Kürzestfristprognosen, Klimasystem des Nordatlantik, Klima- und Erdsystem-Modellierung, Technische Meteorologie mit Windkanallabor, Umweltmeteorologie.
Im Oktober 2007 ist der Universität Hamburg der Exzellenz-Cluster ,,Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) bewilligt worden. Das Max-Planck-Institut für Meteorologie und das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geestacht sind maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Damit fließen in den kommenden Jahren etwa 25 Mio Euro zusätzlich nach Hamburg, und ein erheblicher Anteil davon in die Meteorologie. Die bisher schon guten Studienbedingungen werden sich dadurch noch weiter verbessern.
Nicht zu vernachlässigen ist der ganz besondere Reiz der Stadt Hamburg nicht nur, aber gerade für Meteorologen.
XX. Wieviele Professoren gibt es? Wie sind die Professoren?
Am Meteorologischen Institut gibt es sieben Professoren. Soweit sie im Haus sind, stehen ihre Türen meistens offen. Auch wenn nicht kann man immer anklopfen und fragen, ob sie einen Moment Zeit haben.
Die fachliche Kompetenz ist bei allen sehr hoch. Auch in Studienfragen kann man sie immer ansprechen. Für die Studienfachberatung ist der Studiengangsverantwortliche Herr Ament zuständig. Jedem Jahrgang wird ein Mentor aus dem Kreis der vier Professoren zugeordnet, der als Ansprechpartner dient und einmal pro Semester zu einer Gesprächsrunde einlädt.
XXIII. Wie hoch ist die Frauenquote?
Anders als in manch anderen naturwissenschaftlich oder mathematisch ausgerichteten Disziplinen sind Frauen im Studiengang Meteorologie nicht unterrepräsentiert. Beim Einstieg ins Studium und auch in den höheren Semestern besteht in etwa eine Gleichverteilung von weiblichen und männlichen Studierenden.
XXIV. Muss man sich Fachbücher kaufen?
Der käufliche Erwerb von vorlesungsbegleitenden Fachbüchern ist nicht zwingend erforderlich. Statt sich die Bücher selbst anzuschaffen, besteht für Studierende der Geowissenschaften die Möglichkeit sich in der Bibliothek des ZMAW direkt gegenüber vom Geomatikum mit fachspezifischer Literatur leihweise einzudecken. Neben einem relativ großen Umfang an meteorologischen Fach- und Lehrbüchern haben die Studierenden auch Zugang zu den wichtigsten geowissenschaftlichen Zeitschriften.
Lehrbücherei zu Mathematik- oder Physikveranstaltungen findet man zudem in der Bibliothek im Physikinstitut oder im Selbstausleihbereich der Staatsbibliothek.
Während der Orientierungseinheit wird der FSR zusätzlich einen Überblick darüber geben, welche Bücher für den Studiengang zu empfehlen sind.
XXVI. Gibt es Computerarbeitsplätze?
Den Studierenden stehen im Geomatikum ein Computerarbeitsraum sowie ein größerer Poolraum zur Verfügung, der jederzeit für studentische Belange genutzt werden kann.
Im vor Kurzem frei gewordenen 15. OG entstand vor Kurzem ein neuer, größerer Poolraum, sowie zwei weitere kleinere Räume, die mit W-Lan ausgerüstet sind, und außerhalb der Vorlesungszeiten genutzt werden können.
XXVII. Was macht der FSR Meteorologie?
Der Fachschaftsrat Meteorologie (FSR) versteht sich als Sprachrohr für die Studierenden der Meteorologie (also für die sogenannte Fachschaft). Neben Studienberatungen vor oder während der Studienzeit, Durchführung der Orientierungseinheit für die Erstsemester, Evaluation der Lehre, Vermittlungen zwischen Studenten und Professoren oder der Mitwirkung in universitären und fachübergreifenden Gremien organisiert der FSR auch in regelmäßigen Abständen kleine Events für die Studierenden (Partys, Grill- und Sommerfeste oder Spieleabende).
Der FSR wird jedes Semester während einer Meteorologie-Vollversammlung neu bestimmt. Jeder der Lust hat, kann mitwirken.



