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Meteorologisches Institut

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Physikalische Meteorologie

Die Physikalische Meteorologie versteht sich als Teilgebiet der Meteorologie, welches die physikalischen Prozesse der Atmosphäre wie Wolkenphysik, Strahlung, optische Phänomene, Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen und Austauschprozesse der Atmosphäre mit der Land- oder Meeresoberfläche untersucht. Neben der rein prozessorientierten Betrachtung der Atmosphäre wird in dieser Abteilung auch die Bedeutung der Prozesse für den statistischen Zustand der Atmosphäre, das Klima, erforscht. Klima wird dabei nicht als Eigenschaft nur der Atmosphäre verstanden, sondern als Eigenschaft des Klimasystems, das durch die Wechselwirkung seiner Komponenten Atmosphäre, Ozean, Böden und Eismassen geprägt wird. Diese Fachrichtung wird als Klimaphysik bezeichnet.

Links: Modellergebnis zur "Grünen Sahara"; mittig: Meteorologischer Messmast;  rechts: Forschungsflugzeug "HALO"

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Die Arbeitsgruppen sind in verschiedene Forschungsfelder des Exzellenzclusters CliSAP eingebunden, insbesondere in:

  • Entwicklung einer komplexen integrierten Klimasystemdatenbank
  • Wechselwirkungsprozesse in Klimasystem
  • Integriertes Klimadatenzentrum
  • Große Forschungsgeräte (insbesondere der Betrieb des Meteorologischen Messmastes)

Besondere Schnittpunke ergeben sich mit der Abteilung Theoretische Meteorologie im Bereich Rückkopplungsprozesse im Klimasystem, sowie mit der Abteilung Technische Meteorologie im Bereich Prozessmodellierung und Messverfahren.